Die Townships von Kapstadt

Die Townships von Kapstadt bilden einen starken Kontrast zu den reicheren Vororten in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht sowie (leider noch immer) in Bezug auf die Hautfarbe. Einerseits stoßen Sie hier in den Townships auf die typischen sozialen Probleme, wie Armut und Arbeitslosigkeit, und andererseits aber auf herzlichen Gemeinschaftsgeist, der oftmals in reicheren Gegenden verlorengegangen ist.

Auf einer Rundfahrt durch die Townships werden Sie in einer typischen Kneipe (Shebeen) einkehren und in den Genuss eines traditionellen Bieres kommen. Außerdem werden Sie Gebiete sehen, die im Kampf gegen die Apartheid eine wichtige Rolle gespielt haben, und abschließend auf dem Kunsthandwerkermarkt einkaufen gehen und Ortsansässige kennenlernen. Schnell werden Sie feststellen, wie ausgesprochen offen, warmherzig und erfreut die Menschen hier sind, Ihnen aus ihrem Leben erzählen zu können.

Wenn Sie Interesse haben, die Vibrationen und Rhythmen der Townships kennenzulernen, sollten Sie an einer "Township Musiktour" teilnehmen. Diese wird Sie zu den lebendigsten und interessantesten Live-Musik- Veranstaltungen Kapstadts führen. Jazz, Rap, Reggae und eine etwas ausgefallenere Tanzmusik, der "kwaito", sind nur einige der Musikrichtungen, auf die Sie hier stoßen werden.

Zu Apartheidzeiten war es schwarzen Menschen nicht gestattet, in traditionell weißen Gebieten zu leben. Daher wurden sie in Gebiete außerhalb der Stadt abgeschoben.

Die Mehrheit der Einwohner Kapstadts (ca. 55%) sind "Mischlinge" und sprechen in der Regel Afrikaans. Diese Menschen ("Coloureds" - "Farbige" genannt) lebten gleichermaßen getrennt von schwarzen als auch weißen Wohngebieten. Über eine Million "farbige" Menschen sind in den sogenannten Cape Flats von Kapstadt zu Hause.

Langa, was soviel wie Sonne bedeutet, ist der älteste schwarze Stadtteil. Er wurde 1923 gegründet. Gugulethu (= unser Stolz) und Nyanga (= Mond) gehen auf das Jahr 1950 zurück. Der jüngste Stadtteil Khayelitsha (= neues Zuhause) wurde erst in den 80er Jahren besiedelt.

Links zu den Township

Sivuyile ist ein typisches Kunst- und Handwerksgeschäft, das gleichzeitig auch eine Touristeninformation sowie Einrichtungen für einen Workshop und eine Fotogalerie beinhaltet.


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